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Marder vertreiben

Marder vertreiben: Was tun, wenn sich der Marder einnistet

Der Steinmarder, bis in die 50er Jahre hinein galt der Marder in Deutschland fast als ausgerottet. Viele Jahre lang wurde der kleine Racker wegen seines Fells und der Angewohnheit Hühnerställe zu plündern gejagt und getötet. Inzwischen geht es ihm aber wieder so gut wie nie, zum Leidwesen vieler Autobesitzer. Aber nicht nur am Auto richten Marder erhebliche Schäden an, auch an Dachböden, Garagen oder Gartenhäuser zeigen sie Interesse.

Marder sind Kulturfolger und da ihr natürlicher Lebensraum knapper wird, kommen sich Mensch und Marder zwangläufig immer näher. So zieht es ihn inzwischen bis in die Innenstädte, wo er sich dann mit Vorliebe in Dachböden einnistet. Leider hinterlassen sie dabei eine Spur der Verwüstung, aufgerissene Dämmungen mit Schimmelbildung, Insekten-Befall und Geruchsbelästigung um nur ein paar Beispiele  zu nennen.

Aber wie viel Schaden er auch anrichten mag, einfach so fangen oder sogar töten dürfen sie einen Marder nicht so einfach. Es gibt bessere und vor allem Legale Mittel den unliebsamen Untermieter wieder loszuwerden, wir zeigen ihnen wie sie einen Marder vertreiben können.


Marder aus dem Auto vertreiben

Die Mehrheit der Leidtragenden sind immer noch Autobesitzer und da beinahe jeder von uns in diese Kategorie fällt kann es auch jeden treffen. Wenn es darum geht den Marder zu vertreiben gilt es als Autobesitzer lieber Vorsorge zu treffen, denn ist der Schaden erst einmal da kann es ganz schnell ganz teuer werden und im Gegensatz zur weitläufigen Meinung treten Marderschäden nicht nur im Frühjahr auf.

Für diesen Zweck gibt es zwei bewährte Methoden, zum einen die Marder Vertreibung durch Ultraschall. Bei dieser Methode wird im Motorraum ein sogenannter Ultraschall-Marderscheck installiert. Diese Geräte senden dann bei abgestelltem Motor einen hochfrequenten Ton in den Motorraum aus der den Marder auf Distanz halten soll. Günstige Markengeräte sind bereits ab 30€ zu haben.
Hier finden sie mehr zum Thema Ultraschall Marderschreck.

Eine andere weit verbreitete und sehr effiziente Methode ist die Mardervertreibung mittels Elektroschocks, das klingt erst einmal etwas brutal fügt den Tieren aber keinen bleibenden Schaden zu. Das Prinzip ist das gleiche wie es beim Weidezaun zum Einsatz kommt. Hierfür werden Kontaktplatten an den möglichen Zugängen angebracht, berührt der Marder eine der Platten bekommt er den Elektroschock. Diese Geräte sind teurer aber auch um einiges Wirkungsvoller als Ultraschallgeräte. Die Preise liegen hier bei durchschnittlich 100€.
Hier finden sie mehr zum Thema Hochspannungs Marderschreck.

Von sogenannten Hausmittelchen wie Hundehaaren, Klosteinen oder ähnlichem sollten sie die Finger lassen. All diese Methoden haben sich als Nutzlos erwiesen, was auch der ADAC nachgewiesen hat. Im Vergleich zu einem Marderschaden sind die Kosten für einen Marderschreck gering.


Marder aus dem Haus vertreiben

Wenn sie einen Marder im Haus bemerken sollten sie Umgehend handeln, die Schäden die er hier anrichten kann sind enorm. Die Tiere bevorzugen um Haus den Dachboden um sich Häuslich niederzulassen, dabei bauen sie nicht selten Tunnel in die Dämmung, wodurch Feuchtigkeit eintreten kann, was wiederum im schlimmsten Fall zu Schimmelbildung führt. Welche Kosten durch solch einen Schaden entstehen will man sich gar nicht erst vorstellen. Wie sie einen Marderbefall erkennen erfahren sie hier. Um den ungebetenen Mitbewohner wieder loszuwerden stehen wieder verschiedene Methoden zur Auswahl. Wie genau erläutern wir in diesem Artikel.

Hinterher heißt es dann Vorsorge zu treffen, damit nicht gleich der nächste Marder in das frei gewordene Appartement einzieht. Marder sind sehr gute Kletterer, ein Baum in der Nähe zum Dach oder ein ungesichertes Fallrohr reichen hier schon aus um dem Eindringling den Zugang zu ermöglichen. Zur Sicherung von Fallrohren (Dachrinne) gibt es für kleines Geld sogenannte Marderabwehrgürtel, Bäume sollten sie soweit kürzen das ein Marder nicht mehr auf das Dach gelangen kann. Vorsicht Marder können mit genügend Anlauf bis zu zwei Metern springen.


Marder aus dem Garten vertreiben

Marder vergrämen

Haben sie einen dicht bewachsenen Garten mit vielen Büschen, Bäumen und Möglichkeiten zum Verstecken? Dann ist ihr Garten Attraktiv für Marder. Im Gegensatz zu Haus oder Auto sind Marder im Garten nicht immer als Schädlinge anzusehen, hier können sie unter Umständen auch ein Gewinn sein.  So ernähren sich Marder von allerlei Kleingetier wie Mäuse, Ratten oder auch Schnecken und Käfer, zudem werden auch Obstreste vom Marder entsorgt.

Mancher Kleingartenbesitzer wird Bedenken haben und dem Frieden nicht trauen da er Angst um seine Pflanzen hat. Diese Sorgen sind aber unbegründet, Marder mögen zwar Allesfresser sein nagen aber weder Pflanzen oder deren Wurzeln an.

Haben sie einen Marder im Garten und sind im freundlich gesinnt sollten sie nur sicherstellen das ihre Mülltonnen gut verschlossen sind und ihr Wagen nicht unmittelbar in der Nähe parkt. Dann steht einer friedlichen Koexistenz nichts im Wege. Mehr dazu finden sie in unserem Beitrag Marder im Garten.


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Marder aus Eigene Faust einfangen

Marder mit Falle vertreibenWenn es mit dem Marder vertreiben nicht so richtig klappen will, einige Exemplare sind wirklich unglaublich renitent. Dann bleibt oft nur noch ihn einzufangen, dafür werden Lebendfallen verwendet die frei verkäuflich im Handel erhältlich sind.

Aber Vorsicht Marder stehen in Deutschland unter dem Jagdrecht, was nicht heißt das er einfach gejagt werden darf, vielmehr bedeutet es das nur der Inhaber eines Jagdscheines das Recht hat Marder zu fangen.

Das gilt leider auch für die im Handel erhältlichen Marderfallen. Marder vertreiben ist hingegen legal. Genaueres zu dem Thema findest du im Beitrag Marder fangen.  In Jedem Fall sollten sie den für ihr Gebiet zuständigen Jäger Informieren.


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