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Marderschreck Dachboden

Marder im Dachboden: So werden sie ihn wieder los!

Es beginnt meist mit nächtlichen Geräuschen vom Dachboden und endet im schlimmsten Fall mit einer saftigen Rechnung. Steinmarder sind Kulturfolger und als solche fühlen sie sich in der vom Menschen gestalteten Umgebung recht wohl, oder schätzen zumindest die damit verbundenen Annehmlichkeiten wie einen kuscheligen Dachboden, zum Leidwesen der betroffenen.

Ein Marder im Dachboden sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden, denn die Schäden die er anrichtet indem er ihren Dachboden nach seinen Bedürfnissen umgestaltet sind enorm und können bis in den Fünfstelligen Bereich gehen.


Welche Schäden richten Marder im Dach an?

Marderschäden im DachAbgesehen von den störenden Geräuschen die diese Nachtaktiven Tiere produzieren, können Marder im Dach erhebliche Kosten verursachen. Bei dem Versuch sich Häuslich einzurichten beschädigt der Marder die Dämmung bzw. die Dampfsperre, ja sogar ganze Tunnel werden in der Dachdämmung angelegt.

Dies führt als erstes zu einem Verlust an Dämmwirkung und später eventuell zu Schimmelbildung. Marder sind sehr Schüchterne aus Sicherheit bedachte Tiere aus diesem Grund verfügen ihre Verstecke immer über mehrere Ein und Ausgänge.

Man mag es den kleinen Nervensägen gar nicht zutrauen aber beim Umgestalten können sie selbst ganze Dachziegeln hochdrücken oder Blei-Abdichtungen verbiegen umso ungehindert ein und ausgehen zu können. Leider wird hier auch der nächste Regen ungehindert eindringen können. In solch einem Fall können die Kosten leicht mehrere Tausend Euro betragen.

Weiterhin verdrecken Marder den Dachboden mit NahrungsrestenAas sowie ihrem Kot und Urin. Auch an unzugänglichen oder nur schwer einsehbaren stellen, dies zieht unter Umständen weitere Plagen in Form von Insekten nach sich.


Wie erkenne ich einen Marder im Dachboden?

Nächtliche Kratzgeräusche vom Dachboden, oder ein Rascheln von flinken kleinen Pfoten die über den Boden flitzen gehören zu den ersten Anzeichen. Auf die hin sollten sie umgehend in Aktion treten und den Dachboden gründlich auf einen Befall hin prüfen.

Je eher der Marder erkannt wird umso größer ist die Chance dass sich die Schäden in Grenzen halten. Leibhaftig werden sie einen Marder aber vermutlich nie zu Gesicht bekommen, da die kleinen Racker sehr scheu sind. Achten sie daher bei ihrer Suche vor allem auf KotspurenKratzspuren, eine beschädigte Isolierung sowie verteiltes Dämmmaterial, Nahrungsreste und Uringeruch. Verschmutzte Stellen sollten sie umgehend reinigen und am besten mit einem Marder-Duftmarkenentferner behandeln.

Insbesondere männliche Marder haben große Reviere, die Größe reicht dabei von 12 bis 200 Hektar. Daher besitzen sie mehrere Unterschlüpfe, die sie je nach Bedarf aufsuchen. Seien sie sich also nicht zu sicher dass der Marder weiter gezogen ist nur weil sie eine Weile nichts mehr von ihm hören.

In diesem Artikel finden sie näheres zu Marderspuren.

Marderschreck Dachboden

Marders und Katzen Spuren im Vergleich


Regelmäßige Rundgänge auf dem Dachboden

Das Beste was sie tun können um einen Marder rechtzeitig zu erkennen ist ein in regelmäßigen Abständen durchgeführter Kontrollgang auf dem Dachboden. Hierbei sollten sie sehr gründlich vorgehen und alle verborgenen Winkel und Ecken ausleuchten.

Da Marder sehr scheu sind werden sie ihm wahrscheinlich nie In flagranti erwischen, auch die erwähnten Spuren und Hinterlassenschaften werden sie eher in dunklen Ecken finden.

Versicherung

Marderschäden gehen unter Umständen ordentlich ins Geld, eine Wohngebäudeversicherung welche auch Marderschäden abdeckt kann hier hilfreich sein. Prüfen sie ob sich der Abschluss einer solchen Versicherung bei ihnen lohnt.

Bei einer bereits bestehenden Versicherung sollten sie Nachsehen ob Marderschäden abgedeckt werden, denn nicht jede Versicherung übernimmt derartige Schäden im vollen Umfang.

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So kommt der Marder aufs Dach

Marderschreck Dachboden

Marder sind sehr gute Kletterer, ein ungesichertes Fallrohr reicht völlig aus um blitzschnell das Dach zu erreichen. Auch ein Baum in der Nähe des Hauses und ein beherzter Sprung eignen sich unter Umständen um auf das Dach zu gelangen. Sprünge von bis zu 2 Metern stellen für Marder kein Problem dar.

Einmal auf dem Dach angekommen begibt er sich auf die Suche nach einem Zugang, hierfür kann er sogar lose Dachziegel hochdrücken oder Bleiabdichtungen verbiegen. Besonders ältere Häuser bieten Mardern schnellen Zugang.

Um sich vor derartigen Übergriffen zu schützen bietet es sich an das Dach möglichst unzugänglich zu machen. Hierfür sollten Äste welche über das Dach  ragen, wenn möglich gekürzt werden und Fallrohre mittels speziell dafür vorgesehenen Marderabwehrgürteln geschützt werden, die Kosten hierfür betragen nur wenige Euros. Marderabwehrgürtel sind auch in passenden Größen für Bäume zu haben.


Wie werde ich den Marder wieder los?

Marderschreck Dachboden

Marderschreck Dachboden

Weitaus kniffliger wird es einen Marder der sich bereits eingenistet hat wieder los zu werden. Für den Dachboden eignen sich für diesen Zweck am besten Ultraschall-Geräte, da diese Geräte eine große Reichweite besitzen und so einen Großteil des Dachbodens abdecken können.

Wie der Name bereits vermuten lässt arbeiten diese Geräte mit einem Hochfrequenten Ultraschall Ton, welcher für das menschliche Ohr für gewöhnlich nicht wahrnehmbar ist. Hierfür ist es aber wichtig beim Kauf darauf zu achten ein Gerät zu erwerben welches einen Frequenzbereich über 20 kHz nutzt. Manche Geräte vor allem aus dem Billigsektor arbeiten mit Frequenzen um 12 kHz, dies kann besonders bei jungen Menschen und Babys für schlaflose Nächte sorgen.

Weiterhin sollte der Marderschreck für ihren Dachboden über eine Frequenz-Modulation verfügen um einem Gewöhnungseffekt entgegen zu wirken. Es kann sogar vorkommen dass ein gleichbleibender Ton zu einem Gehörverlust führt. Bei Besonders hartnäckigen Exemplaren kann es vorkommen dass sie sich von Ultraschall nicht beeindrucken lassen, sei es Aufgrund eines Gewöhnungseffektes oder Taubheit. Hier kann es als letzte Maßnahme erforderlich sein den Marder einzufangen und umzusiedeln.

Dabei gilt es aber ein paar rechtliche Aspekte zu beachten, denn dies ist nicht jedermann gestattet. Bevor sie also loslaufen und die nächst beste Marderfalle kaufen raten wir ihnen erst unseren Beitrag Marder fangen zu lesen.

Hat der Marder das Haus verlassen heißt es möglichst schnell den Dachboden Mardersicher zu machen. Hierfür sind die bereits erwähnten Maßnahmen durchzuführen sowie alle Schäden zu beseitigen, achten sie auch besonders auf lose Dachziegeln und Schäden in der Isolierung um teure Folgekosten zu vermeiden.


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Hausmittel gegen Marder

Im Internet kursiert eine Vielzahl an Hausmittelchen welche angeblich gegen Marder helfen sollen. Angefangen bei Hundehaaren bis hin zu Toiletten Duftsteinen ist hier alles vertreten, was man sich so vorstellen kann.

Unser Rat an sie lautet, sparen sie nicht an der falschen Stelle, Verschwenden sie keine Zeit damit herum zu experimentieren, denn je länger sich der Marder auf ihrem Dachboden austoben kann umso größer ist die Wahrscheinlichkeit einer hohen Rechnung. Auch der ADAC kam zu dem Schluss das solche Mittelchen bestenfalls Nutzlos sind. Die genannten Ultraschall Geräte sind in der Anschaffung recht kostengünstig, für zirka 30€ bekommen sie bereits ein Markengerät mit allen nötigen Funktionen.

Wenn alles nichts hilft, muss ein Profi her

Für den Fall das sich der Marder trotz aller Maßnahmen vehement weigert ihr Haus zu verlassen bleibt ihnen nur noch die Möglichkeit einen Professionellen Kammerjäger zu engagieren.

Dieser ist zwar nicht ganz billig, dafür aber zuverlässig und um Längen günstiger als es dem Marder zu gestatten zu bleiben. Also zögern sie nicht zu lange sich professionelle Hilfe zu suchen.


Wie verhindere ich einen erneuten Marderbesuch?

MarderabwehrgürtelDer Marder ist weg, muss ein erneuter Marderbesuch verhindert werden. Als erstes gilt es festzustellen wie genau der Marder in den Dachboden eindringen konnte und diese Zugänge sorgfältig zu verschließen. Achten sie besonders auf hochgedrückte Dachziegeln oder verbogene Abdichtungen, hier kann Wasser eindringen und Schimmel entstehen.

Bei der Suche nach Zugängen können Kratzspuren oder hängengebliebene Fellfetzen als Wegweiser dienen.

Fallrohre oder Bäume in direkter Nähe zum Dach müssen für Marder unzugänglich gemacht werden. Wenn möglich kürzen sie daher über das Dach ragende Äste und versehen sie Fallrohre mit Marderabwehrgürteln um so den Weg aufs Dach zu blockieren. Marderabwehrgürteln sind auch in passenden Längen für Bäume zu haben.


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