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Was fressen Marder? Wie erkenne ich Marderspuren?

Was fressen Marder? Wie erkenne ich Marderspuren?Marder sind bei ihrer Nahrungssuche nicht sehr wählerisch, im Prinzip sind sie Allesfresser. Da der Marder ein Kulturfolger ist macht uns dies häufiger zu schaffen.

Die Frage was fressen Marder stellt sich in erster Linie wenn es darum geht einen Marder zu fangen, hierzu empfehlen wir ihnen unseren Beitrag Marder fangen.


Wie setzt sich also die Nahrung des Marders zusammen?

In erster Linie sind Marder sehr geschickte Jäger die auch vor weitaus größeren Tieren nicht Halt machen, so kommt es immer wieder zu dramatischen Vorfällen in Hühnerställen oder Taubenschlägen.

Wobei meist alle Tiere Opfer des Marders werden, durch ihr panisches Herumflattern wird der Tötungstrieb ausgelöst, woraufhin er alle Tiere tötet. Hiergegen gilt es sich zu schützen zum Beispiel durch das verschließen aller Schlupflöcher und Aufstellen eines Ultraschallgerätes.

Meist töten die Nachtaktiven Jäger ihre Beute durch gezielte Bisse in der Hals oder das Genick, anschließend schleppen sie die Beute in ihr Versteck um sie dort zu fressen und Vorräte anzulegen.

Wer schon einmal einen Marder auf dem Dachboden oder in der Garage hatte wird wissen wovon ich rede. Einen Marder erkennen fällt beim Geruch verwesender Beute und dem damit verbundenen Insektenbefall nicht mehr schwer.

Wie bereits erwähnt sind Marder Allesfresser, in den Sommermonaten fressen Marder auch gern Nüsse, Beeren und Früchte. Aber auch die Restmülltonne bietet dem Marder die eine oder andere Mahlzeit.

Das fressen Marder gern

  • Vögel sowie deren Eier
  • Tauben und Hühner
  • Kleine Säugetiere (wie Mäuse)
  • Früchte
  • Beeren
  • Nüsse
  • Nahrungsreste aus dem Hausmüll
  • Reptilien
  • Insekten
Hieraus ergeben sich einige Beispiele für geeignete Köder, am besten haben sich verquirltes Ei, getrocknete Früchte sowie Nüsse bewehrt.

 


Marder erkennen – Marderspuren

Nachdem wir nun geklärt haben was Marder fressen geht es nun daran wie sie Marderspuren erkennen. Dies ist besonders wichtig um eine Marderfalle richtig aufzustellen. Hierbei gilt es einige Rechtliche Hinweise zu beachten.

Neben den bereits erwähnten Futterresten markieren diese Territorialen Tiere ihr Revier durch Duftmarken bestehend aus Marderkot und Urin. Marderkot ist länglich 1-2 cm dick sowie zirka 8 cm lang. Oft lassen sich noch Nahrungsreste im Kot erkennen, wie Haare, Knochen oder Federn.

Auch nächtliche Geräusche vom Dachboden können auf einen Marder hinweisen.

Marder Pfotenabdrücke sind auch ein gutes Indiz und helfen den Übeltäter eindeutig zu identifizieren. Ein Marder Pfotenabdruck ist länglich mit 5 Zehen sowie Krallen. Die Vorder-Pfoten sind ca. 4 cm lang und 2,5 cm breit, die Hinter-Pfoten sind dagegen etwas kleiner mit einer länge von 3,5 cm und einer breie von 3 cm. Mit Hilfe der unteren Abbildung können sie die Marder Pfotenabdrücke eindeutig identifizieren.

Diese Marderspuren können schon einmal helfen einen Marder frühzeitig zu erkennen. Hat sich der Marder bereits länger Häuslich niedergelassen (Dachboden, Garage) finden sie oft aufgerissene Dämmungen oder auch einen Insektenbefall durch verdorbene Nahrungsreste vor.

Daran können sie Marder erkennen:

  • Kotspuren (auf Dachböden, unter oder im Auto)
  • Marder Pfotenabdrücke (auf dem Auto)
  • Nahrungsreste
  • Insekten Befall durch verdorbenen Reste
  • Aufgerissene Dämmung
  • Nächtliche Geräusche

Ein Marder Pfotenabdruck im Vergleich zu einer Katze

Marder Pfotenabdruck


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